Stillen - Die Fakten

Wenn man sein Baby stillen kann, sollte man es auch tun. Denn durch die Muttermilch erhält der Säugling eine Grundimmunisierung, um für die ersten Lebensmonate und darüber hinaus gerüstet zu sein. Auch fördert es die Mutter-Kind-Bindung und fördert das so wichtige Urvertrauen des Babys. Wer stillt, hat die Babynahrung immer, überall und stets wohltemperiert sofort zur Verfügung. Und zwar ohne Fläschchen sterilisieren zu müssen. Und besonders wichtig für viele Frauen: Stillen fördert die Gewichtsabnahme der Mutter nach der Geburt deutlich. Denn Stillen fordert den Körper, der Energieverbrauch steigt stark an. Und damit purzeln die Kilos, ganz ohne fragwürdige Diäten. 

Schnuller - Die Fakten

Dass ein Schnuller das Leben von Mutter und Kind gerade in den ersten Lebensmonaten deutlich erleichtern kann, ist unbestritten. Doch ein Schnuller kann auch dabei helfen, das Risiko eines plötzlichen Kindstods (SIDS) zu verringern. Denn ein Kind, das den Schnuller im Mund behalten will, kommt nie in eine so intensive Tiefschlafphase, dass es vergessen könnte, zu atmen. Besonders bei Frühgeburten mit noch nicht gänzlich entwickeltem Gehirn ist das zu beobachten. Da hilft der Schnuller über Nacht, das Risiko von SIDS zu verringern. Und tagsüber wirkt der Schnuller als Beruhigungsmittel, um die Mutter zu entlasten. Und die Brustwarzen auch. Denn warum hören viele Frauen oft verfrüht auf, ihr Kind zu stillen? Wegen schmerzhaft wunden Brustwarzen. Wenn aber der Schnuller die Aufgabe der Brustwarze übernimmt, kann länger gestillt werden und davon profitieren Mutter und Kind.