Zuordnen, Vergleichen, Farben und Formen finden, spielerisch in Bewegung sein. Was für Erwachsene vielleicht banal klingen mag, kann für kleine Kinder ganz schön aufregend sein. So manche wünschen sich da kindliche Neugier und Begeisterungsfähigkeit zurück. Spiele machen dabei aber nicht nur gute Laune und Spaß, sondern fördern ganz nebenbei auch noch die kindliche Entwicklung von Schlüsselkompetenzen.

Lernspiele gibt es prinzipiell für jede Altersstufe. Gerade in den ersten drei Lebensjahren sind die Kleinen aber besonders lernfähig. Lernspiele, die auf die altersgerechten Anforderungen und Bedürfnisse eingehen, bauen dabei oftmals auch auf wissenschaftlichen Erkenntnissen aus Wissenschaft und Forschung auf.

Neben pädagogischem und didaktischem Hintergrundwissen sind auch psychologische Modelle und sogar Ergebnisse aus der Hirnforschung für die Entwicklung von Lernspielen relevant. Schließlich geht es bei Lernspielen auch um die prägende Förderung von ganz klein an.

Spielerisch Kompetenzen erwerben

Didaktische Spiele werden unter anderem in Kindergarten oder Schule eingesetzt. Insbesondere machen Lernspiele aber auch im familiären Umfeld beziehungsweise zu Hause Sinn. Viele Lernspiele sind speziell auf die Förderung des selbstständigen Lernens ausgerichtet. Durch die Miteinbeziehung aller Sinneswahrnehmungen können Basiskompetenzen, wie etwa Spracherwerb oder Motorik, gefördert werden.

Obwohl die Fähigkeit, all diese Kompetenzen zu erlernen, jedem Kind angeboren, also sprichwörtlich bereits in die Wiege gelegt wurde, sind Anreize aus dem Umfeld und der Umwelt durchaus sinnvoll. Kleinkinder können dadurch in den unterschiedlichen Entwicklungsphasen unterstützt werden. Apropos Unterstützung: Auch Eltern können ihre Kinder bei ihren großen und kleinen Lernschritten begleiten.

Sei es beim Spielen Sinnzusammenhänge herzustellen oder – für den Spracherwerb förderlich – korrektes Wiederholen von Wörtern. Natürlich schaffen Eltern mit einer positiven Spielatmosphäre eine der zentralen Rahmenbedingung für Spaß und Lernen gleichzeitig. Abwechslungsreiche Spiele steigern zudem die Lernmotivation – und das ist eines der wichtigsten Lernkriterien überhaupt.

Individuelle Lernmotivationen

Gute Lernspiele vermitteln nicht nur Basiskompetenzen, sondern lassen auch Raum für Individualität. Von klein an hat jedes Kind nicht nur unterschiedliche Interessen, sondern lernt auch im eigenen Tempo. Spiele, die darauf Rücksicht nehmen, enthalten zumeist auch individuelle Fördermaterialien, die obendrein Eltern als unterstützende Hilfestellungen dienen können.

Obwohl Eltern für den Lernprozess ihrer Kinder die wichtigsten Bezugspersonen sind, enthalten gute Lernspiele auch Komponenten, bei denen die Kinder ihr individuelles Lernen selbst kontrollieren können. Um die Lernmotivation zusätzlich zu steigern, setzen viele Spiele-Anbieter auf Überraschungsmomente.

So wird Kindern einerseits nicht langweilig und andererseits fordern nah an der kindlichen Lebenswelt konzipierte Spiele sinnhaftes Lernen. Qualitativ hochwertige Lernspiele bestehen außerdem aus robusten und belastbaren Materialien, die auch auf die individuellen Anforderungen zugeschnitten sind.

Spiel, Spaß und Pädagogik

Wenn Kinder mit anderen Kindern zusammen spielen, steht natürlich in erster Linie der Spaß im Vordergrund. Gerade bei Lernspielen, die dem Spracherwerb oder der Wortschatzerweiterung dienen, tauschen sich die Kinder nebenbei über gerade Erlerntes aus. Das können je nach Altersklasse ganz unterschiedliche Leistungsstufen sein.

Für die Kleineren können vor allem motorische Spiele einen großen Mehrwert haben, indem die Wahrnehmung trainiert wird.

Feinmotorische Fähigkeiten und logisches Denken können beispielsweise bei Puzzlespielen jeglicher Form und Schwierigkeitsgrade angeregt werden.

Wichtig dabei ist, dass die Spielregeln dem Alter entsprechend klar und einfach verstanden werden können.

Sprache, Motorik und Basiskenntnisse können so im spielerischen und geschützten Rahmen aktiviert und gefördert werden. Nicht zuletzt erlernen Kinder dabei zentrale Schlüsselkompetenzen, die Kinder brauchen, um sich in ihrer momentanen, aber auch zukünftigen Lebenswelt zurechtzufinden. Ob Bewegung, Taktik, Orientierung oder Motorik im Zentrum stehen – der zentrale Leitsatz bei Lernspielen ist letztlich freilich nach wie vor, Spielspaß mit pädagogischem Nutzen zu verbinden.