Bei längerer Ablenkung vergessen Kinder das Trinken

Kinder müssen aufgrund ihres hohen Bedarfs an Energie mehr trinken als Erwachsene. Oft wird bei langem Spielen aber auf die Flüssigkeitszufuhr vergessen. Die Kinder wirken erschöpft, klagen über Kopfschmerzen und Müdigkeit. Weitere Symptome eines akuten Flüssigkeitsmangels sind ein dunkelgelber Urin, fehlende Aufmerksamkeit, Schwindelgefühle, rissige Lippen und ein harter Stuhl.

Das deutlichste Signalzeichen bleibt aber immer noch der Durst. Denn ist ein Mensch durstig, hat der Körper bereits 0,5 Prozent seiner Flüssigkeit verloren. Bei einer leichten Dehydration reicht es, wenn das Kind ausreichend trinkt und seinen Wasseranteil reguliert.

 

Auf Vorrat trinken kann schwere gesundheitliche Folgen haben

Um es nicht soweit kommen zu lassen, versuchen viele Menschen auf Vorrat zu trinken und so viel Flüssigkeit wie möglich zu sich zu nehmen. Dies kann aber besonders für Herz-, Nieren- und Leberkranke in das Gegenteil umschlagen. Aufgrund der reduzierten Organfunktionen kann es zu einer Überwässerung des Körpers kommen.

Auch Ausdauerathleten laufen oft Gefahr, zu viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Eine Ausnahme bilden Nierensteinpatienten und an Erbrechen, Fieber und Durchfall Erkrankte. Sie müssen ihren Wasserhaushalt ausgleichen.

 

Wenn Kinder immer durstig sind, obwohl sie genug trinken

Ein anhaltendes Durstgefühl ohne Erleichterung durch Trinken kann oft auf zugrundeliegende Krankheiten und Störungen im Durstzentrum hindeuten. So verstärken Gehirnerkrankungen wie Tuberkulose das Durstgefühl. Bei der Diabetes insipidus, nicht zu verwechseln mit der Zuckerkrankheit, ist der Wirkverlust des Wasserhormons ADH signifikant. Mehrere verschiedene und schwer diagnostizierbare Störungen sind die Folge.