Mein selbstgesetztes Ziel als Mama ist es, meinem Sohn eine schöne Kindheit zu ermöglichen. Wie genau die aber ausschauen soll, da bin ich mir oft selbst nicht sicher. Es gibt so viel Angebot an Freizeitaktivitäten für Kinder, dass man sich früh überlegen muss, was interessant und passend für den eigenen Zwerg ist. Denn alles zu nutzen, wäre auch mit dem größten Engagement gar nicht möglich.

Der gewünschte Perfektionismus …

Ich hatte am Anfang das Gefühl, ich müsste eigentlich vom Babyschwimmen über die verschiedensten Krabbelgruppen bis hin zur Musikstunde alles anbieten. Natürlich ist das nicht zu schaffen, denn als Neu-Mama war ich – und bin mir fast sicher, dass ich damit auch nicht allein bin – selten in der Lage, spontan Termine wahrzunehmen.

Die zwei Lager …

In meinem Freundeskreis heißt es entweder, dass man sein Kind nicht genug fördern kann oder dass es das Beste sei, sein Kind ohne Anleitung dabei zu unterstützen, die Welt zu entdecken. Doch was ist richtig?
In der Kindererziehung gibt es keinen Fahrplan, dem man von A bis Z folgt und am Ende kommt der perfekte Erwachsene heraus. So ist es wohl auch mit dem Fördern und Überfordern unserer Kinder.

Ich habe in den mittlerweile 17 Monaten als Mama gelernt, gegen jeden Widerstand – und davon gab es schon einigen – auf mein Bauchgefühl zu hören. Mama und Papa kennen das Kind meist am Besten und können auch am ehesten abschätzen, was ihm gut tut und dessen Entwicklung fördert.

Unser Alltag ist ihre Kindheit …

Für mich bedeutet es nicht, dass ich meinen Alltag ändern oder besonders spannend gestalten muss. Es heißt vielmehr, mein Kind an ganz alltäglichen Dingen teilhaben zu lassen, denn vieles, was für mich als Mama ein notwendiges Übel z.B. im Haushalt ist, ist für meinen Sohn etwas Neues und Aufregendes, das er unbedingt auch ausprobieren will. Und ich lasse ihm dieses Vergnügen, wenn es möglich ist.

Mein Fazit …

Mir ist es wichtig, viel Zeit mit meinem Sohn zu verbringen. Ich freue mich schon darauf, gemeinsam mit ihm herauszufinden, welche Freizeitbeschäftigungen ihm Freude bereiten und werde ihn dann auch fördern – egal was andere sagen, denn das ist mein Ansatz!

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