Jod spielt für den menschlichen Körper als Spurenelement eine zentrale Rolle bei der Bildung wichtiger Schilddrüsenhormone. Diese sind für die Regelung lebenswichtiger Stoffwechselprozesse im Körper verantwortlich. Besonders reich an Jod sind Lebensmittel aus dem Meer: Seefische, Schalentiere, Tang, Algen und Meersalz. Da es sich dabei eben nicht um regionale Lebensmittel handelt, wird Speisesalz Jod zugesetzt, um Mangelerscheinungen vorzubeugen.

Zu den wohltuendsten Jod-Quellen zählen aber sicherlich die natürlichen Vorkommen hierzulande: Das Wasser ursprünglicher Thermalquellen ist allgemein reich an Spurenelementen, bei einigen wenigen auch stark jodhaltig. Bereits die Römer machten sich die heißen Quellen zur Aufrechterhaltung der Gesundheit und Steigerung des Wohlbefindens zunutze. Moderne Thermalbäder, Kurhäuser und Wellness-Ressorts gehen aber einen Schritt weiter und setzen bewusst auf die Wirkung des Jods. Die Jodsole ist durchblutungsfördernd, entzündungshemmend sowie immunstärkend und nicht zuletzt angenehm und entspannend.

Als Heilmittel wird es gezielt in Form von Bädern, Inhalationen und Packungen gegen unterschiedliche Erkrankungen des Bewegungsapparates, der Atmungsorgane, der Gefäße sowie des Kreislaufs und gegen rheumatische Beschwerden eingesetzt. Bäder mit Jodsole wirken blutdrucksenkend, durchblutungsfördernd und stressabbauend. Neben der gesundheitsfördernden Wirkung steht dabei auch der Wohlfühlfaktor im Vordergrund. Und dieser wirkt sich schließlich auch positiv auf die Gesundheit aus.