Egal, ob jung oder alt, jeder genießt gern ein entspannendes Vollbad. Schon allein der Gedanke daran erzeugt angenehme Gefühle. Ein Bad in der eigenen Badewanne, bei Kerzenschein und guter Musik ist der optimale Abschluss eines jeden Tages. Doch insbesondere für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen oder für all jene, die sich aufgrund ihres fortgeschrittenen Alters nicht mehr so sicher fühlen, ist es nicht selbstverständlich, überhaupt noch baden zu können.

Der Einstieg in die rutschige Badewanne ist ohne Hilfe sehr gefährlich, schwere Verletzungen bei Stürzen im Bad sind leider an der Tagesordnung. Und liegt man dann erst einmal in der Wanne, ja wie soll man denn wieder raus kommen? Die Muskeln entspannt vom heißen Wasser, die Wanne nass und glitschig und niemand da, der einem helfen kann?

Badewannenlifte

Selbst mit Unterstützung eines Angehörigen oder einer darauf geschulten Pflegeperson bleibt es eine wackelige und unsichere Angelegenheit. Doch es gibt Abhilfe. Durch einen Badewannenlift wird der Ein- und Ausstieg aus der Wanne deutlich komfortabler, sicherer und angenehmer möglich. Doch eine Badehilfe ist nicht gleich ein richtiger Badewannenlift.

Am Markt stehen unterschiedlichste Modelle und Varianten bereit. Vom klassischen Wannenlift in Stuhlform mit feststehender Lehne über aufblasbare Kissen bis hin zu sogenannten Tuchliftern ist wohl für jeden Geschmack etwas dabei. Im Folgenden werden einige Varianten vorgestellt.

Wannenlift-Stuhl

Der klassische Badewannenlift in Stuhlform ist ein Sitzgestell samt Rückenlehne, das auf einer Bodenplatte in der Wanne steht. Zwischen dieser Bodenplatte und dem eigentlichen Sitzgestell ist eine Hebeeinrichtung angebracht, die den gesamten Sitz ferngesteuert und strombetrieben heben und senken kann.

Beim Besteigen der Badewanne befindet sich der Sitz dabei möglichst exakt auf der Höhe des Wannenrands. So ist es für den Pflegebedürftigen möglich, sich problemlos entweder vom Rollstuhl aus oder mit Hilfe einer zweiten Person auf den Lift zu setzen. Der Lift wird abgesenkt und schon sitzt man in der Wanne.

Sobald das Bad beendet ist, lässt man den Sitz wieder nach oben fahren und kann aussteigen. Ein Nachteil dieser Konstruktion liegt darin, dass man aufgrund der Hebeeinrichtung und der festen Rückenlehne relativ hoch in der Wanne sitzt. Ein bequemes Liegen ist dadurch nicht möglich.

Badekissen

Das Badekissen ist der genaue Gegensatz zum Stuhl. Das Kissen wird nur dann in der Wanne befestigt und mittels eines Kompressors aufgepumpt, wenn auch gebadet werden soll. Sitzt die Person bequem auf dem Kissen, lässt man wieder etwas Luft ab, damit das Kissen flacher wird und das Wasser den Körper bedeckt.

Je nach gewünschter Sitzhöhe können dabei unterschiedliche Stufen gewählt werden. Ein Liegen in der Wanne wird dadurch eher möglich, da es kein festes Rückenteil gibt.  Das Badekissen ist aufgrund der einfachen Montierbarkeit ohne Bohren eine optimale mobile Lösung. So hat man das Hilfsmittel auch im Hotel oder während des Besuchs bei Verwandten immer mit dabei und muss auch dort nicht auf ein wohltuendes Bad verzichten.

Sitzband

Mit einem straffen Sitzband, das über die Wanne gespannt wird, wird der Person sanft in das Wasser geholfen und ebenso wieder aus dem Bad hinaus. Das Band fährt bis zum Boden der Badewanne hinunter. Es gibt keine störenden Lehnen im Rücken und kein unnötiges Gestell über dem Wannenboden. So kann man bequem und angenehm in der Wanne liegen. Und nach dem Gebrauch wird das Band einfach wieder aufgerollt und stört so die anderen Familienmitglieder nicht beim Baden.

Dank dieser Hilfsmittel steht einem entspannenden Vollbad nichts mehr im Wege. Trauen Sie sich doch! 

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