„Best Ager“ nennt man sie, die Generation 50plus. Geboren in der Zeit des legendären Wirtschaftswunders haben sie die Blüte ihres Lebens noch vor sich und viele Jahre Zeit, alte Wünsche in die Tat umzusetzen. Oft liegt auch ein bisschen Erspartes auf der hohen Kante.

Das führt natürlich zu der Frage: Wie kann ich meine Zeit und mein Geld optimal nützen? Welche Träume kann ich mir jetzt erfüllen? Die Palette reicht dabei vom Sparbuch bis zur Immobilie.

Was mache ich mit meinem Geld, wenn ich in Pesnion bin?

Wer Zeit findet, der reist. Und recht hat er: Reisen bildet und ist unterhaltsam. Wer die Welt sieht, betrachtet sein Zuhause mit anderen Augen und lernt, viele Dinge im Leben besser einzuordnen. Darüber hinaus hat man immer etwas zu erzählen. Und, Hand auf’s Herz: Am Stammtisch oder im Kaffeehaus plaudert sich’s am Schönsten von der Ferne.

Was beim Reisen auf jeden Fall bleibt, sind Erinnerungen. Aber auch an die handfesteren Dinge des Lebens will gedacht sein. Da werden die Fragen nämlich schon komplexer. Wie investiere ich mein Erspartes? Welches Ziel verfolge ich dabei?

Wie hoch sind die Zinsen beim Sparbuch?

Sehr schnell kommt man auf den laut Studien besten Freund des Österreichers: Das Sparbuch. Die Vorteile liegen auf der Hand. Das Produkt ist bekannt und leicht zu verstehen. Zinsen können je nach Laufzeit fix oder variabel vereinbart werden. Darüber hinaus existiert seit den Erfahrungen aus der Finanzkrise eine gesetzliche Einlagensicherung für Erspartes bis 100.000 Euro. Allerdings hat das Sparbuch seine ertragreichsten Zeiten längst hinter sich. Inflationsbereinigt ist es Monat für Monat ein leichtes Verlustgeschäft.

Der Kapitalmarkt lockt: Wer mutiger ist, der geht an die Börse

Das kann über verschiedene Fonds der eigenen Hausbank geschehen, aber auch über spezialisierte Expertenbüros. Die Gewinne können wesentlich attraktiver sein als bei konservativen Sparformen – dafür ist meistens auch das Risiko deutlich höher. Im schlimmsten Fall kann das gesamte Ersparte weg sein.

Eigentlich logisch, denn auch am Kapitalmarkt kann sich Geld nicht unendlich vermehren. Aktien sind längst kein Elitenthema mehr. Damit ist aber weniger die Spekulation gemeint, sondern das langfristige Investment. Als Aktionär erwirbt man Anteile an einem Unternehmen. Das muss nicht zwangsläufig an der Börse sein, auch Kleinunternehmen suchen regelmäßig Investoren.

Als Anteilseigner eines Unternehmens weiß man sehr konkret, was mit dem eigenen Geld geschieht. Gewinnbeteiligung und das ertragreiche Weiterverkaufen der Anteile in späterer Zukunft sind die Vorzüge dieses Weges.

Investieren in Immobilien: Langfristigkeit gibt Sicherheit

Mit Blick auf die langfristige Perspektive und die mögliche Absicherung im Alter sind hingegen Immobilien schon lange am Radar findiger Anleger. Die beiden größten Argumente lauten dabei „Sicherheit“ und „Inflationsschutz“.

Immobilien werden da- her auch oft als „besseres Sparbuch“ bezeichnet.  Die Investition ist im- mer langfristig zu sehen. Sofern es sich nicht um Anteile an einem offenen Immobilienfonds oder um börsennotierte Aktien handelt, muss der Anleger zumeist zwischen zehn und 20 Jahren auf sein Kapital verzichten können. Auch der direkte Ankauf einer Immobilie, gleich ob Wohnung oder Haus, ist mit Kapitalaufwand verbunden.

Allerdings beginnt sich dieser Aufwand oft schon nach weni gen Jahren durch Mieteinnahmen zu rechnen. Unterm Strich bleibt dann eine Wertanlage, die für stetiges Einkommen sorgt, als Sicherheit vorhanden ist und auch für weitere Generationen einen Wert geschaffen hat.