5,16 Prozent – so hoch ist der kostenmäßige Forschungsanteil der steirischen Unternehmen an neuen Innovationen im Schnitt. Damit ist die Steiermark „Forschungskaiser“ in Österreich und bekanntlich sogar europaweit auf Rang eins – unter allen EU-Regionen. Dass sich diese Forschung auch in neuen Unternehmen und Arbeitsplätzen niederschlägt – das ist eine wesentliche Aufgabe des Science Park in Graz: Aus den universitären Forschungen entstehen hier neue Unternehmen – und diese generieren wichtige Arbeitsplätze und Wertschöpfung. Konkret passiert das im Science Park mit professioneller Beratung, Infrastruktur sowie Finanzierung in der frühen Phase vor der Unternehmensgründung.

Schnelligkeit entscheidet

Eine Garantie für den Erfolg von Start-ups gibt es nicht, ein Faktor ist aber entscheidend: Während in der Industrie Qualität und Preis ausschlaggebend sind, müssen Start-ups vor allem schnell sein. Sie müssen rasch in den Prototypenstatus gelangen und in möglichst kurzer Zeit Ergebnisse liefern.

Wie das geht, hat das Hightech-Unternehmen easelink unter Beweis gestellt: Der Betrieb entwickelte eine Technologie zum Laden von Elektrofahrzeugen – ohne Kabel, ohne leistungsschwache Induktion. Ein aus dem Unterboden des Fahrzeugs absenkender Konnektor dockt vollautomatisch am Pad an.

Eine Matrix aus sechseckigen, metallischen Kontaktflächen sorgt flexibel – unabhängig vom genauen Parkpunkt und Ausrichtung des Fahrzeugs – für die Verbindung zwischen Konnektor und Pad. Auf der internationalen Automobilmesse IAA feierte die Lösung dieser Tage Premiere – ein Beweis für die Innovationsfähigkeit der österreichischen Start-ups.