In die Natur laufen gehe ich wann immer mir der Sinn danach steht. Das tut mir körperlich gut und ich kann auch meinen Gedanken freien Lauf lassen und entspannen. Das ist ein wichtiger Teil meines Lebens, um Ausgleich zu finden und Kraft zu tanken. Die Seidlalm liegt direkt an der Streif, der Weltcup-Rennstrecke, auf der ich 1974 dann als Skirennläufer auch einen Heimsieg einfahren sollte.

Wir hatten damals wenig, aber alles, was man zum Leben brauchte. Zur Schule bin ich im Sommer zu Fuß ins Tal, im Winter mit den Brettln gegangen. Daher kommt wohl auch meine bis heute gute Kondition. Irgendwie steckt noch immer der Athlet in mir. 

Ich versuche mich ausgewogen zu ernähren und trinke viel Wasser.

Schokolade und ein Stück Kuchen esse ich gern. Ich bin so viel in Bewegung, da schmeckt was zum Naschen doppelt gut. In Kitzbühel haben wir mit dem "Kitzbüheler Horn und Hahnenkamm" zwei Hausberge vor der Haustür, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Das Schöne daran ist die Vielseitigkeit. Und dann noch dazu den wunderbaren Ausblick auf den Wilden Kaiser.

Wenn die Piste weiß ist, bin ich dort am liebsten gleich morgens in der Früh mit den Ski der Erste. Ansonsten gehe ich Golfen oder spiele Tennis. Gerne bin ich auch am Hahnenkamm zu Fuß unterwegs, solange noch kein Schnee liegt. Je nach Tagesform oder was an dem Tag noch ansteht, dass heißt, wieviel Zeit ich für die Bewegung in der Natur habe, gehe ich den direkten, steilen Weg oder den gemütlichen.