Bei „Zuhause im Glück“ renovieren Sie und Ihr Team innerhalb von nur wenigen Tagen Wohnungen und sogar ganze Häuser. Was ist Ihr Geheimnis?

Bei „Zuhause im Glück – Unser Einzug in ein neues Leben“ arbeiten wir ja als fantastisch eingespieltes Team und haben starke Partner. Man darf auch nicht vergessen, wir machen das jetzt schon seit über elf Jahren zusammen! Von den über 200 Baustellen haben wir bis jetzt jedes Projekt abgeschlossen und viele Familien glücklich gemacht. Ehrlich gesagt, das ist es auch, was uns antreibt: Den Familien zu helfen und die Freude darüber zu sehen, dass sie endlich zu Hause in den eigenen vier Wänden glücklich sein können.

Was sind Ihrer Meinung nach die Eckpunkte für eine gelungene Renovierung?

Eine gelungene Renovierung zeichnet sich dadurch aus, dass der Wohnraum auch die Persönlichkeit des Inhabers widerspiegelt. Die ausgewählten Farben und Materialien sollten schön miteinander harmonieren und sich ergänzen. Wenn man dann mit ein paar ausgewählten Wohnaccessoires schnell neue Akzente setzen kann, ist das Ergebnis perfekt.

Auch wenn wir älter werden, wollen wir möglichst lange in den eigenen vier Wänden leben. Inwiefern müssen sich die Wohngegebenheiten mit zunehmendem Alter ändern?

Hier lohnt es sich schon frühzeitig, also wenn man noch fit ist, durch das Haus oder die Wohnung zu gehen und genau zu schauen, wo könnte die Bewegungsfreiheit eingeschränkt sein? Kann ich die Dusche oder Badewanne auch dann bequem nutzen, wenn ich nicht mehr ganz so gut zu Fuß bin? Ist der Zugang zum Wohnhaus trittsicher und die Wohnung frei von Stolperfallen?

Es sind meist Kleinigkeiten, die das Leben erleichtern und ein noch langes und komfortables Leben in den eigenen vier Wänden ermöglichen – oder eben erschweren. So können zum Beispiel Teppiche und Läufer schnell Stolperfallen bilden und müssen befestigt werden.

Worauf sollte man bei Renovierung oder Neubauten hinsichtlich Barrierefreiheit achten?

Typische Barrieren, die einem schon den Eintritt ins Haus erschweren, können durch den Einbau von Zwischenstufen oder Rampen angeglichen werden. Einen schmalen Flur rollstuhlgerecht zu erweitern, ist da schwieriger. Eventuell ist es aber möglich, die Raumaufteilung zu ändern, so dass die Wege im Haus selbst weniger beschwerlich sind.

Stichwort Badrenovierung: Welche Tipps haben Sie hinsichtlich altersgerechter Sanierung und Renovierung im Badezimmer?

Im Badezimmer hilft im kleinen Umfang schon ein Griff an der Badewanne und in der Dusche, um sicher ein- und auszusteigen. Je früher montiert, umso besser. Grundsätzlich sind bodengleiche, großzügige Duschen bereits in jungen Jahren ein Gewinn fürs Badezimmer, aber im Alter ein wichtiges Element, welches die barrierefreie Körperpflege daheim erleichtert, ohne die Anmutung eines Pflegeraumes zu haben.

Badewannen stellen da oft ein Problem dar und sollten als Zusatzelement angedacht werden. Wenn der Platz vorhanden ist, sollten auch genügend Sitzgelegenheiten eingeplant werden und die Toilette in einer höheren Höhe montiert werden. Armaturen mit Infrarotfunktion sind auch eine echte Erleichterung. Badschränke lieber seitlich vom Waschbecken planen als darunter, so hat man die Möglichkeit, sich an den Waschtisch zu setzen oder heranfahren zu lassen. Natürlich ist vieles eine Platzfrage – hier berät der Fachmann gern.