Die Auswahl ist groß: Linoleum, Laminat, Vinyl, Fliesen, Parkettböden verschiedenster Art. Alle haben verschiedene Vor- und Nachteile, die Wahl sollte wohlüberlegt sein. Gerade für das Kinderzimmer aber ist ein Material besonders gut geeignet: Kork.

 

Natürliches Material

Kork wird aus der Rinde der Korkeiche ohne Zusatz von Chemikalien natürlich hergestellt und ist auch vollständig wiederverwertbar. Er ist ähnlich elastisch wie die menschliche Haut und dämpft Druck und Erschütterungen ab, wodurch er rückenschonend wirkt. Das dadurch entstehende Geh-Gefühl wird gerne mit dem Gehen auf Waldboden verglichen. Ein Kork-Bodenbelag ist fußwarm. Wenn die Kids darauf barfuß herumlaufen, bekommen sie also keine kalten Füße. Weil Kork keinen Platz für Staub und Milben bietet, ist er auch für Kinder (und natürlich Erwachsene) mit Allergien gut geeignet. Dank einfacher Klicksysteme kann der Korkboden selbst verlegt werden, ohne einen Profi dafür bezahlen zu müssen. Ein weiterer Vorteil von Kork ist, dass er sowohl Wärme dämmt als auch Schall. Man spart also Heizkosten und hat zusätzlich einen Lärmschutz. Auch in puncto Optik zeigt sich Korkboden von seiner kreativen Seite – mittlerweile gibt es ihn in vielfältigen Designs und unterschiedlichen Dielenformaten.

 

Gesunder Boden

Ein Kinderzimmer dient nicht nur zum Schlafen. Dort wird herumgetollt, gespielt, viel Zeit verbracht – auch auf dem Boden. Deshalb sollte bei der Anschaffung eines Korkbodens auf die „Greenguard Indoor Air Quality for Children and School“-Zertifi zierung geachtet werden. Diese garantiert hohe Umweltverträglichkeit und ein gesundes Wohnklima für das Kinderzimmer.