Die Wissenschaft ist sich einig: Ein Frühstück im Kreis der Familie hat vor allem auf den Nachwuchs positive Auswirkungen. Studien belegen, dass Kinder, die gefrühstückt haben, leistungsfähiger in der Schule sind.

Regelmäßig frühstückende Kinder leiden seltener an Übergewicht und zu hohen Blutfettwerten. Ernährungsexperten empfehlen für ein ausgewogenes Frühstück eine Mischung aus Getreide, etwa frisches Brot oder Müsli, Milchprodukten und Obst oder Gemüse.

Entscheidend ist, dass man sich für das Frühstück Zeit nimmt – entgegen dem Trend, die Mahlzeit einfach ausfallen zu lassen. Vor allem berufstätige Eltern sollten unter der Woche lieber eine halbe Stunde früher aufstehen, auch wenn es schwerfällt. Denn gerade für Kinder sind Routinen wie ein gemeinsames gemütliches Frühstück mit entspannten Eltern ein wichtiger Anker.

Die erste Mahlzeit des Tages kann vor psychischen Problemen schützen, auch, weil die dazugehörenden Gespräche über den bevorstehenden Tagesablauf den Kids viel Sicherheit geben.

Wo unter der Woche zwar gemütlich, aber immer mit einem gewissen Zeitdruck gefrühstückt wird, kann die frühe Mahlzeit am Wochenende richtiggehend zelebriert werden. Der gemeinsame Gang zum Bäcker mit dem Auswählen von frischem Brot und Semmeln, das Tischdecken, Reden, Träumen und Planen der Wochenendfreuden – all das behalten Kinder ein ganzes Leben lang positiv in Erinnerung.

Wie ihre Eltern werden sie im Erwachsenenalter eher entspannt sein und ihrerseits die Gesundheit ihrer Kinder fördern.

Die gemütliche Frühstückszeit kann schon am Vortag beginnen, wenn Kinder und Eltern gemeinsam das Brot für den nächsten Morgen backen. Wer mit dem Kochen und Backen auf Kriegsfuß steht, kann auf Backmischungen und einen Backautomaten zurückgreifen. Wichtig ist, viel Zeit miteinander zu verbringen.